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Resolution

Aufarbeitung der Medizin im Nationalsozialismus

Seiner Tradition folgend hat sich der fünfte IPPNW-Kongress Medizin und Gewissen auch mit der Aufarbeitung der Medizin im Nationalsozialismus befasst und dabei u.a. die Haltung der Bundesärztekammer gegenüber dieser Aufarbeitung kritisch reflektiert.
Die Nürnberger Erklärung des 115. Deutschen Ärztetages 2012 zu den ärztlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wird im Mai 2017 bereits fünf Jahre  zurückliegen. Wichtige darin enthaltene Ankündigungen zum Umgang mit Betroffenen wie der Unterstützung von Forschungsarbeiten sind bislang nur wenig oder gar nicht umgesetzt.

Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses Medizin und Gewissen 2016 bitten wir die IPPNW bis Mai 2017 gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Bundesärztekammer in geeigneter Form zu einer stärkeren Umsetzung ihrer eigenen Erklärung aufzufordern."

Nürnberg, am 15. Oktober 2016

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Fotos vom Kongress

Presse

Ohne Ärzte im Ehrenamt geht nichts, Ärzte Zeitung, 25.11.2016
Medizin und Gewissen
, Bayrisches Ärzteblatt 11/2016
Giorgos Vichas: Initiator einer Poliklinik für Arme und Bedürftige, Deutsches Ärzteblatt, 4. November 2016
Griechischer Arzt erhält Friedenspreis, Ärztezeitung, 17. Oktober 2016
Wie Ärzte die Ethik hochhalten können, Nürnberger Nachrichten, 17. Oktober 2016
Fotos im Rotkreuz-Museum ecken an, Nürnberger Zeitung, 17. Oktober 2016
Griechischer Arzt wird ausgezeichnet
, Biermann Medzin, 14. Oktober 2016
Nicht immer geht´s ums Wohl der Nutzer, Nürnberger Zeitung, 12. Oktober 2016
Medizin, Macht und Moral
, Dr. med. Mabuse, Sept./Okt. 2016
6 Fragen an Wolf-Dieter Ludwig
, IPPNW-Forum Nr. 147, Sept. 2016
Alle (fünf) Jahre wieder. Der Kongress "Medizin und Gewissen": Ein Interview, IPPNW-Forum Nr. 145, März 2016