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Medizin und Gewissen 2011

Gesundheitswesen – Menschenrechte - Medizingeschichte

Zum vierten Mal nach 1996, 2001 und 2006 fand am 14. und 15. Oktober 2011 in Erlangen der internationale Kongress "Medizin und Gewissen" statt.

In fünfjährigem Abstand hat sich unter dem Motto „Medizin und Gewissen“
eine Kongressreihe der IPPNW etabliert, die in drei  Themensträngen jeweils Fragen der Menschenrechte, Medizingeschichte und Ethik im Gesundheitswesen erörtert. Der Kongress zeichnet sich dadurch aus, neben renommierten Fachleuten auch besonders dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Plattform zu bieten. 

Mit dem Motto „50 Jahre nach dem Nürnberger Ärzteprozess“ begann die Kongressreihe im Oktober 1996. Die Auseinandersetzung mit der Medizin im Nationalsozialismus gehörte damit von Anfang an zu den Säulen der Kongressreihe. Inhaltlich wurde dieser Schwerpunkt 2011 vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg organisiert.

Als weitere Schwerpunkte gab es bei diesem Mal die besondere Rolle der Gesundheitsberufe in Kontext internationaler Frieden- und Menschenrechtsarbeit – vorbereitet vom internationalen EU-Projekt „medical peace work“ – sowie die Rolle der Pharmazeutischen Industrie im deutschen Gesundheitswesen, vorbereitet vom Arbeitskreis „Medizin und Gewissen“ der Deutschen Sektion der IPPNW.  

Ihr Kongressteam