KULTUR DES FRIEDENS

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Sunday, 22. September 2019

###EXSPALTE###

Dr. Petra Fuchs

Petra Fuchs ist seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Forschungsprojekts der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zur wissenschaftlichen Erschließung und Auswertung des "Euthanasie"-Krankenaktenbestandes R179 im Bundesarchiv Berlin.

Außerdem arbeitet sie seit Oktober 2001 als freie pädagogische Mitarbeiterin in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz zu den Themenschwerpunkten Zwangssterilisation und NS-"Euthanasie", Krankenpflege im Nationalsozialismus, Behinderung und Nationalsozialismus.

Sie studierte Deutsch, Geschichte und Pädagogik an der Universität Bielefeld auf Lehramt. Im Dezember 1999 promovierte sie zum Thema „"Krüppel" im Nationalsozialismus: Anpassung und Widerstand am Beispiel der Biografie Hilde Wulffs (1898-1972) und der Entstehung und Entwicklung des Selbsthilfebundes der Körperbehinderten (1919-1945)“ (Stipendium des Förderprogramms Frauenforschung bei der Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen, Berlin). Von Mai 2000 bis März 2002 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Patientenbilder" am Institut für Geschichte der Medizin tätig.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Alltags- und Sozialgeschichte behinderter Menschen mit dem Fokus auf Körperbehinderte im Zeitraum der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus; Geschichte der "Krüppelfürsorge" und der Sonderpädagogik bis 1945; Zwangssterilisation und NS-"Euthanasie".

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