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Nina Stähle
Nina Stähle studierte in München und Bonn Neue Geschichte, Anglistik und Germanistik und ging 1994 an die University of Kent at Canterbury, um an einem MA-Programm in Propaganda, Persuasion and History teilzunehmen. Im Anschluß daran besuchte sie einen MSc-Kurs in Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität of Oxford und schrieb ihre Dissertation über die Geschichte der United Nations War Crimes Commission. Nach Beginn ihrer Doktorarbeit über British War Crimes Trials of Nazi Doctors - Medical Ethics in a Political Context arbeitete sie als historische Beraterin für eine amerikanische Anwaltskanzlei, die eine Sammelklage gegen Volkswagen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorbereitete. 1999 vertrat Nina Stähle eine in Großbritannien ansässige Überlebendenorganisation bei den Verhandlungen zur Zwangsarbeiterentschädigung im Auswärtigen Amt. Seitdem hat sie außerdem zu verschiedenen Demokratieprojekten von IFES, IDEA International und dem USAID beigetragen und an der sechsteiligen BBC-Reihe Auschwitz: the Nazis and the Final Solution mitgearbeitet.
