Kodex. Eine musikalische Hommage an den Nürnberger Kodex von 1947

Eine Komposition von Christoph Staude
Ensemble: Pegnitzschäfer Klangkonzepte

Der "Kodex für Sopran und sieben Instrumente" wurde 2001 von Christoph Staude im Auftrag der IPPNW-Regionalgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen komponiert und auf dem zweiten Kongress Medizin und Gewissen in Erlangen im Jahr 2002 uraufgeführt. Textgrundlage ist der Nürnberger Kodex von 1947. Aus dieser Grundlage wählte Christoph Staude für seine Komposition diejenigen Schlüsselwörter und Satzbruchstücke aus, die das Anliegen des Textes transportieren und Assoziationen beim Zuhörer auslösen.
Die Wörter und Bruchstücke sind eingebettet in Musik, die stark fragmentarisiert ist: Ein Ausdruck der Sprachlosigkeit, die einen befällt angesichts dessen, was den Nürnberger Kodex 1947 notwendig machte. Dass ein Werk in Fragmenten dennoch zu sprechen imstande ist, deutet nicht aufs Vergessen und Weghören, sondern eben auf die Notwendigkeit des Wahrnehmens und Erinnerns.

Es musiziert das Nürnberger Ensemble Pegnitzschäfer Klangkonzepte. Sopran: Monika Teepe, Dirigent: Jorge Rotter, künstlerische Leitung: Wilfried Krüger

 

 

Medizin und Gewissen

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