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Mit Vollgas in die Digitalisierung – Wie kriegen wir die Kurve?


Warum beschäftigten wir uns mit Big Data?

Die Debatten reißen nicht ab. Die zum Teil ökonomisch gefärbte Diskussion in der Medizin um digitalen Datentransfer, digital gestützte Therapien oder digitale Datenspeicherung zeigt: Die Digitalisierung kann viele Erleichterungen mit sich bringen, verändert aber auch unsere Arbeitsweise und unsere Wahrnehmung bis hin zu unseren Haltungen und Werten. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wie viel direkter Patientenkontakt ist mit zunehmender Digitalisierung noch gewünscht? Wer schützt die Daten? Wer nutzt die Daten und wie viel Einfluss haben Ärzte und Patienten noch darauf, was mit ihren Daten geschieht? Steht vielleicht am Ende von Big Data-basierter Forschung Big Error?

Diese und weitere brisante Fragen haben wir in unserer Thementagung  am 19. Oktober 2019 in Nürnberg zusammengestellt. Denn wir sehen uns mit einer rasanten Entwicklung konfrontiert: Ohne Sicherheitsgurt und Geschwindigkeitsbegrenzungen riskieren wir gerade in der Medizin „Unfälle“ durch Datenmissbrauch oder unzureichende Datensicherung; gefährdet ist aber auch die Autonomie des Patienten und die Vertraulichkeit der Arzt-Patient-Beziehung. Wir freuen uns auf anregende Diskussionen, kritisches Mitdenken und lösungsorientierte Ideen! Die Regionalgruppe Nürnberg – Fürth – Erlangen e.V.

Die Bayerische Landesärztekammer hat 7 Fortbildungspunkte gewährt. Bei der Bayerischen Psychohotherapeutenkammer ist der Antrag gestellt.

Tagungsleiter: Prof. Dr. med. Hannes Wandt

Unterstützt durch: Ärztlicher Bezirksverband Mittelfranken (Unterstützung bei den Einladungen), Klinikum Nürnberg (1.000 €), Kost-Pocher‘sche Stiftung (2.500 €), Theo und Friedl Schöller-Stiftung (3.000 €)

Ort

Fachhochschule Nürnberg, Foto: Aarp65 / CC BY-SA 3.0
Technische Hochschule Nürnberg
Bahnhofstraße 87
90402 Nürnberg 

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