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Plenum 2

Digitale Modenschau: Elektronische Gesundheitsakten – national und international

Dr. sc. hum. Oliver Heinze

Die Digitalisierung ist seit vielen Jahren Teil der Medizin. Bereits heute ist eine moderne Gesundheitsversorgung ohne sie nicht mehr möglich. Darüber hinaus bietet sie großes Potenzial, die Versorgung noch effizienter und sicherer zu gestalten und auch die biomedizinische Forschung zu unterstützen. Höhere Datenqualität, Entscheidungsunterstützung, eine schnellere Translation der Erkenntnisse in die Versorgungsroutine zum Wohle der Patienten sowie die Einbindung von Patienten auf Augenhöhe in ihre Behandlung werden ermöglicht.

Die Basis für die Digitalisierung in der Medizin sind elektronische Patienten- und Gesundheitsakten. Der Vortrag ordnet zunächst gängige Begrifflichkeiten ein und veranschaulicht an nationalen und internationalen Beispielen elektronische Aktenkonzepte. Der Beitrag beleuchtet die Vorteile der Digitalisierung und diskutiert mögliche Risiken. Es wird gezeigt, wie Datenschutz und Datensicherheit dazu beitragen, diese zu minimieren. Zudem wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten Anwender haben, die Digitalisierung mitzugestalten.

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Presseecho

- Mehr Patienten-Daten bedeuten nicht unbedingt mehr Wissen
Bei der Tagung "Medizin und Gewissen" wurde der Digitale Fortschritt kritisch gesehen.
Nürnberger Nachrichten, 23.10.2019
- Nürnberger Ärztekongress warnt:
Medizin-Apps und Video-Doc: Gesunde Skepsis ist angebracht
Nürnberger Zeitung 19.10.2019
- Patientendaten sind allzu leichte Beute
IT-Sicherheitsexperte kritisiert unüberlegte Digitalisierung im Gesundheitswesen
Nürnberger Zeitung, 18.10.2019
- Spahn, die Digitalisierung und das Stockholm-Syndrom
Wissenschaft.de, 20.10.2019